3D- Druck
3D – Druck eröffnet unzählige Möglichkeiten, Ideen Gestalt werden zu lassen. Durch den Einsatz verschiedener Filamente lassen sich Materialien gezielt an unterschiedliche Anforderungen Anpassen – von robust bis filigran.
Persönliche Vorstellungen können zeitnah greifbar gemacht werden. Besonders beim Prototyping von komplexen Systemen hilft 3D Druck, sich dem gewünschten Ergebnis tastend und kreativ zu nähern.
Jedes Modell wird zu einem greifbaren Zwischenschritt auf dem Weg zum fertigen Produkt. Ein Prozess, der Technik und Vorstellung auf wunderbar handfeste Weise verbindet.
Arbeitsproben:
Das ist das Herzstück für meine Installation „The Algorythm Fear“, welche ich auf dem Cyb.orx Festival 2025 in Tübingen ausstellen durfte.
Gedruckt wurden die Teile für die Mechanik, sowie Schlauch Endstücke, und Adapter für die Lüfter.
Mehr zu diesem Projekt findet ihr hier.
Für eine Geigerzähleratrappe konstruierte ich eine Mechanik, die den Zeiger über einen Drehknauf am Tragegriff ausschlagen lässt.
Die Anzeige ist beleichtet und lässt sich über einen Kippschalter neben dem Tragegriff An- und Ausschalten.
Für die ein Bühnenstück konstruierte ich den fahrbaren und ferngesteuerten Untersatz für Mäuse die über die Bühne flitzen sollten.
Das besondere an diesem Chassis ist die Lenkung. Die Maus wird über ein Knickgelenk gelenkt. Durch die Versetzung des Gelenks vor das Rad sieht es bei jedem Lenkeinschlag aus als würde die Maus ihren Kopf in die jeweilige Richtung drehen.
Technisch umgesetzt wurde das Projekt mit den standartmäßigen Bauteilen aus dem RC Modellbau.
Für mein Faltrad benötigte ich spontan einen einfachen Frontgepäckträger, der in der Lage ist zusätzliches Gepäck, was keinen Platz in den übrigen Taschen findet, mit zu nehmen.
Die tragende Struktur besteht aus Aluminium Rohren, die für Stabilität bei niedrigem Gewicht sorgen.
3D gedruckte Verbindungselemente halten die Stangen zusammen und verbinden Alles abnehmbar mit dem Fahrrad.
Dies ist der Versuch einer einfachen Dämpferplatte, die Ladung in einer Eurobox, welche auf einem Lastenrad transportiert wird, vor Erschütterungen schützen soll.
In de Praxis erwießen sich zwei dieser Dämpfer auf dem Gepäckträger montiert, vor allem als Geräuschreduzierung, was eine Fahrt mit beladener Kiste deutlich angenehmer gestaltet.
Der Däpfkörper selbst besteht aus einer zurrechtgeschnittenen Poolnudel.
Für eine alte Gegensprechanlage sollte ein Adapter entstehen, der ein modernes Bauteil in die kantige Form des ursprünglichen Gehäuses integriert. Die Herausforderung bestand darin, alt und neu harmonisch miteinander zu verbinden. Funktional und optisch.
Der 3D Druck erwies sich dabei als ideales Werkzeug, um präzie Maße und eine passgenaue Form zu realisieren. Da der Hauseingang im Schatten liegt war das PETG als Material perfekt geeignet – kein Sonnenlicht, keine Gefahr der Verformung.
So entstand ein Adapter, der sich unnauffällig in das bestehende Design einfügt und zugleich die Funktionen einer Gegensprechanlage erfüllt. Ein kleines Beispiel dafür, wie Technik und Gestaltung Hand in Hand gehen.
Für ein Wandbild sollte das Licht eines LED-Bands gezielt auf die Bildfläche gelenkt werden – eine Blende musste her, die das Streulicht abschirmt.
Die geraden Abschnitte entstanden aus Profilblech, das eine klare Form bot. Um den Schwung über den vorhandene Holzbögen aufzunehmen, fertigte ich passgenaue 3D-gedruckte Bögen.
Damit die gedruckten Elemente sich sicher mit dem deutlich dünneren Blech verbinden ließen, kamen ebenfalls gedruckte Verbinder zum Einsatz.
Am Ende entstand eine Blende, die Funktion und gegebene Form vereint und dabei nicht zu dick aufträgt, denn der Fokus liegt klar auf dem Wandbild.
Jeder Druck verbindet Idee und Funktion in eigener Form. So finde ich gerade auch den Einsatz von 3D Druck in Kombination mit herkömmlichem Material besonders spannend.
Habt ihr ein besonderes Projekt, dass sich mittels 3D-Druk realisieren lassen könnte ?
Dann schreibt mir gerne eine Nachricht:
